Einladung zu grenzüberschreitenden Kongressen

Wagrain-Kleinarl   

Den Auftakt unserer grenzüberschreitenden Kongressreihe zum Thema "Nachhaltiger Qualitätstourismus im Alpenraum" macht Wagrain-Kleinarl am 18.Okt.2021 mit Vorträgen von Prof. Dr. Stefan Selke (Soziologe und Autor), Dr. Ewald Galle (Alpenkonvention), Reinhard Lanner (Österreich Werbung) u.a., sowie Best Practice Beispielen. Die Teilnahme ist kostenlos! Aufgrund der aktuellen Situation ist der Kongress auf 100 Personen beschränkt.

Foto: Wagrain-Kleinarl Tourismus

Berchtesgaden

Die Fortsetzung der Kongressreihe findet in Berchtesgaden am 29.Nov.2021 statt, mit Vorträgen von Dr. Erik Lindner (Bayrisches Zentrum für Tourismus), Jens Badura (Philosoph und Kulturmanager) u.a., sowie zahlreichen Best-Practices aus der Projektregion. Die Teilnahme ist kostenlos! Aufgrund der aktuellen Situation ist der Kongress auf 150 Personen beschränkt.

Foto: Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee

Gästebefragung 2021

 

Bei der Entwicklung eines nachhaltigen Qualitätstourismus müssen alle Stakeholder mitbedacht werden. Von besonderer Bedeutung ist es dabei herauszufinden, was Gäste unter „Qualitätstourismus im Alpenraum“ verstehen und wie sie die Projektregionen hinsichtlich Qualität und Nachhaltigkeit beurteilen. Dafür werden die im Arbeitspaket 1 (Analyse Destinationsmanagementpläne) ausgearbeiteten Kriterien und Indikatoren auf ihre gästeseitige Akzeptanz hin überprüft und auf die Projektregionen angewendet. Darauf aufbauend werden folgende Fragen untersucht: Was erwarten Gäste von einer nachhaltigen Destination im Alpenraum? Wie gut schneiden die Projektregionen in den definierten Feldern ab und welche Maßnahmen können/sollen konkret umgesetzt werden? Erhoben wird in der gesamten grenzüberschreitenden Projektregion mittels quantitativer Online-Umfrage. 


Die Umfrage ist für alle Gäste und InteressentInnen der Tourismusregionen Wagrain-Kleinarl, Berchtesgaden und Wolfgangsee (ab 18 Jahren) offen und kann durch einen Klick auf die untenstehenden Links bis zum 20.Juni 2021 durchgeführt werden. Die Befragungsergebnisse werden u.a. bei den Kongressen im Herbst vorgestellt und fließen in unseren Leitfaden (White Paper) für ein nachhaltiges touristisches Management im Alpenraum ein.

Zur Befragung Berchtesgaden

Zur Befragung Wagrain-Kleinarl

Zur Befragung Wolfgangsee

Aktuell: Befragungen bereits geschlossen!

Virtueller Austausch mit EUSALP

Am 20.05.21 trafen sich die Projektpartner zum virtuellen Austausch mit Mag. Bernhard Lehofer, Mitglied der Action Group 2 „Economic development“ der EUSALP – EU Strategy for the Alpine Region. Aktuelle Projekte  der EUSALP befassen sich u.a. mit der Inwertsetzung von natürlichen alpinen Ressourcen zur Entwicklung von gesundheitsfördernden touristischen Angeboten (Health Tourism).


Die Präsentation (ppt) mit den Zielsetzungen und Aktivitäten der EUSALP  kann hier abgerufen werden.

Workshops in Linz und Berchtesgaden

Regionale TouristikerInnen und Einheimische aus den Projektregionen Salzkammergut und Berchtesgaden entwickelten in den Workshops am 07.04 und 08.04.21 Ideen und Maßnahmen für eine nachhaltige touristische Weiterentwicklung. Das größte Innovationspotenzial zeigte sich dabei in den Bereichen Mobilität und Tourismusgesinnung. Beim Workshop in Linz gab es mit der Teilnahme des ehemaligen Bad Ischler Bürgermeisters und jetzigen Mitglieds des Europäischen Parlaments, Hannes Heide, einen zusätzlichen Austausch auf EU-Ebene.

Austausch mit Alpenkonvention

 

Am 15.03.2021 hielt unter dem Titel „Tourismus im Rahmen der Alpenkonvention“ der nationale Vertreter der Alpenkonvention, Mag. Dr. Ewald Galle vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, eigens für das Projektteam einen Vortrag über die Perspektiven eines nachhaltigen Tourismus im Alpenraum. Im Anschluss gab es einen regen Austausch über die Nutzung von Synergien und die Gelingensfaktoren für die Implementierung von nachhaltigen Tourismusformen im deutsch-österreichischen Alpenraum.

Die Folien (.pdf) der Präsentation "Tourismus und Alpenkonvention" können hier abgerufen werden.  

Auftakt der Workshop-Reihe in Wagrain-Kleinarl

Nach Durchführung einer Corona-Testung vor Ort fand am 03.03.21 der erste Projektworkshop zum Leitthema "Lebenswerte Destination aus Sicht von Tourismus-Stakeholdern und der Bevölkerung" statt. Zu den 4 ausgewählten Themenbereichen "Mobilität und Besucherlenkung", "Regionalität und Lebensraum", "Nachhaltigkeit" und "Tourismusgesinnung" konnten sehr wertvolle, konkrete und praktisch umsetzbare Ergebnisse für Wagrain-Kleinarl Tourismus und das Gesamtprojekt, sowie Ideen für weitere Umsetzungsvorhaben und Projekte erarbeitet werden. Resultate aus diesem und den anderen Workshops werden beim Qualitätstourismus-Kongress am 18.10.21 in Wagrain präsentiert.

Workshop-Reihen in den Pilotregionen: 

Zusammenarbeit mit Richard Bauer


In den Projekt-Workshops soll untersucht werden wie UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen der Tourismus-Branche eine nachhaltige Destination in Bezug auf ihren Arbeits- und Lebensraum definieren und wie die ausgearbeiteten Kriterien in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden können. Im Anschluss daran werden auf Grundlage des partizipativen Ansatzes einheimische Personen zu einem weiteren Workshop geladen, in welchem die Gelingensfaktoren einer lebenswerten Destination aus Sicht der ansässigen Bevölkerung analysiert und mit den zuvor erarbeiteten Kriterien abgeglichen werden. Moderiert und ausgewertet werden die Workshops von der Tourismusberatung Richard Bauer, einem exklusiven Beratungsunternehmen
für Zukunftsfragen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

Workshop-Termine:
03.03.2021, Wagrain (Sbg)
07.04.2021, Linz (OÖ)
08.04.2021, Berchtesgaden (DE)

Richard Bauer: © FotoWeinwurm

Projektergebnisse in der Fachzeitschrift 

"Tourismus Wissen Quarterly" veröffentlicht 

Die Ergebnisse der quantitativen Online-Befragungen im Jahr 2020 wurden jeweils in einem wissenschaftlichen Artikel in der Fachzeitschrift "Tourismus Wissen Quarterly" veröffentlicht. Neben einer Analyse der Reiseströme und der Gästemotive im Corona-Sommer 2020 werden darin auch erste messbare Trends für den Alpentourismus nach der Pandemie behandelt. Die Beiträge können über die untenstehenden Links abgerufen werden.

Artikel "Alpentourismus: Chancen für nachhaltige Entwicklung" von Markus Müllegger / Mario Jooss / Eva Brucker (alle FH Salzburg)

Artikel "2020 eröffnet Chance für Nachhaltigkeitsorientierung" von Herta Neiß / Andreas Praher (beide JKU)

Austausch mit HTL-Diplomarbeitsprojekt

Im Rahmen des monatlichen Online-Meetups der Projektgruppe am 18.01.21 präsentierten die HTL-AbsolventInnen Peter Kurz und Sarah Zangerle aus Imst in Tirol ihr Diplomarbeitsprojekt zum Thema "Nachhaltige Bauweisen für die Hotellerie im Alpenraum". Die vorgestellten Projektentwürfe einer gänzlich auf Natur und Nachhaltigkeit ausgerichteten Hotelerweiterung brachten äußerst wertvolle und aufschlussreiche Einsichten für die Projektgruppe sowie einen interessanten fachlichen Austausch im Anschluss.

JKU - Umfrage "Reise- und Urlaubsverhalten 2020"

Die Ergebnisse der Gäste- und Zielgruppenbefragung "Reise- und Urlaubsverhalten 2020" erscheinen als Artikel in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift "Tourismus Wissen Quarterly". Ergebnisse der Befragung sind unter anderem, dass für rund zwei Drittel der Befragten ein Urlaub im deutsch-österreichischen Alpenraum durch COVID an Bedeutung gewinnt und intakte Naturräume sowie regionale Kulinarik die wichtigsten Entscheidungskriterien für einen Urlaub in den Projektregionen darstellen. Die Hälfte der Befragten sahen zudem die Unterstützung des Tourismus als wichtiges persönliches Motiv an. 93% sind der Meinung, der Tourismus im Alpenraum sollte sich vermehrt in Richtung eines nachhaltigen Tourismus entwickeln. 73% wären auch bereit dafür mehr Geld auszugeben. Die Umfrage wurde im Juli 2020 an der JKU durchgeführt, es nahmen 280 Personen daran teil.

Projektpartnermeeting an der Johannes Kepler Universität Linz

Am 21.09.20 trafen sich die Projektpartner an der Johannes Kepler Universität in Linz, um die im Oktober und November stattfindenen Workshops in den Partnerregionen inhaltlich wie organisatorisch vorzubereiten. Bei den Workshops sollen Tourismus-Stakeholder und wichtige regionale Entscheidungsträger hinsichtlich der folgenden Fragestellungen eingebunden werden: 
- Wie kann und soll ein nachhaltiger Qualitätstourismus in der Region aussehen?
- Wie lassen sich die ausgearbeiteten Kriterien in konkrete Maßnahmen umsetzen?
Unter strikter Einhaltung der Corona-Bestimmungen und reduzierter Teilnehmer-Anzahl finden die Workshops an den folgenden Terminen statt: 21.10 in St. Wolfgang, 10.11 in Berchtesgaden und 23.11 in Wagrain-Kleinarl.

Das Coronavirus bremst die Reiselust nicht

Nachhaltigkeit ist das Erfolgsrezept für den Alpentourismus der Zukunft und Reisen bleibt ein Grundbedürfnis, auch nach Corona. Das sind zwei der Kernaussagen der Befragung "Zukunft Alpentourismus", durchgeführt im Mai 2020 an der Fachhhochschule Salzburg im Rahmen unseres Interreg - Projektes. In den Salzburger Nachrichten vom 26.06.2020 wurde ein ein Artikel darüber veröffentlicht.

Konsortialmeeting in der Projektregion Wolfgangsee

Zum ersten Präsenzmeeting nach dem Corona-Lockdown trafen sich die Projektpartner am 22.06.2020 in St. Gilgen in der Projektregion Wolfgangsee. Auf der Agenda standen die im Herbst 2020 stattfindenden Workshops in den Projektregionen mit UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen der Tourismus Branche und der Bevölkerung, sowie die Festlegung von konkreten Use Cases der Besucherstrommessung, welche vom Projektpartner Salzburg Research mittels Mobilfunkdaten und sonstigen Verkehsdaten, wie bspw. automatisierten Fahrzeugzählungen, durchgeführt und analysiert wird.

Reise- und Urlaubsverhalten 2020

Im Rahmen des Maßnahmenpaketes "Gäste- und Zielgruppenbefragungen" führt die Johannes-Kepler Universität Linz Anfang Juli 2020 eine groß angelegte Befragung unter 20.000 Studierenden und 3.300 UniversitätsmitarbeiterInnen mit Bezug zu den 3 Projektregionen Wagrain-Kleinarl, Berchtesgaden und Wolfgangsee durch.

Schwerpunkt Nachhaltigkeit in der FHS Tourismusforschung

Nachhaltigkeit hat sich mittlerweile zu einem universalen Leitprinzip, welches alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringt, entwickelt und zählt somit zu den aktuellen Megatrends. Auch im Tourismus sind große Umwälzungen und ein genereller Paradigmenwechsel in Richtung nachhaltiges Denken und Handeln im Gange. Die Tourismusforschung der FH Salzburg interessiert sich in diesem Zusammenhang für Fragestellungen wie „Was bedeutet Nachhaltigkeit für den Tourismus“? „Welche Anpassungsstrategien für Destinationen und Reisende gibt es“? 

Neben den bereits etablierten Themenschwerpunkten Informations- und Kommunikationstechnologien, Innovation, Strategie- und Organisationsentwicklung sowie Markt- und Trendforschung legt die FHS-Tourismusforschung einen breit angelegten Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit. Die Abteilung versteht sich diesbezüglich als kompetenter wissenschaftlicher Ansprechpartner für Medien, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und bietet ihre Expertise für Vorträge, Kongresse, Projekte, Workshops, Publikationen etc. an. Es ist das Ziel, Ergebnisse aus dem Projekt Qualitätstourismus Alpenraum einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und darauf aufbauend weiterführende Forschungen und Projekte voranzutreiben. 



Uneingeschränkte Projektfortführung: Nachhaltiger Tourismus

Trotz Covid -19 wird das Projekt uneingeschränkt fortgeführt. Wir als FH Salzburg freuen uns - gemeinsam mit den Projektpartnern - gehaltvolle Ergebnisse und Outcomes für die Alpenregionen zu erarbeiten. Dies wurde auch mit den regionalen Koordinierungsstellen und dem technischen Sekretariat (Land OÖ) akkordiert.

Projektpartnertreffen in Wagrain 

Am 30.01.20 trafen sich die Projektpartner zu einem ganztägigen Treffen im tiefwinterlichen Wagrain, einer der drei Modellregionen des grenzüberschreitenden Forschungsprojekts. Neben organisatorischen und inhaltlichen Abstimmungen der Maßnahmenpakete hielt der Kulturphilosoph und ausgewiesene Experte für Alpentourismus Jens Badura, als externer Projektpartner,  im Plenum einen Vortrag zum Thema „Die aktuelle Debatte zum nachhaltigen Tourismus im sozioökonomischen Kontext". Dies bildete eine wertvolle Grundlage für die Beantwortung der Frage, wie ein ganzheitliches nachhaltiges Destinationsmanagement aussehen kann bzw. muss.  Derzeit arbeiten die Partner aus den Regionen an einer Selbstanalyse ihrer Destination. Den Abschluss des Meetings bildete ein Besuch des Jägersees, einem der Hotspots der Region. 

Zusammenarbeit mit dem berg_kulturbüro

Die FH Salzburg hat per Ausschreibung einen externen wissenschaftlichen Experten, insbesondere für die Herstellung eines Konnexes zwischen praktischen touristischen Nachhaltigkeitskonzepten und einem wissenschaftlich fundierten Bezugrahmen, gesucht und in Jens Badura vom berg_kulturbüro einen idealen  Partner gefunden. Das berg_kulturbüro ist nicht nur eine Denkwerkstatt im Bereich alpenpolitischer und -kultureller Fragen, sondern auch ein Raum für praktische Initiativen. Der direkte Bezug zu den Menschen vor Ort, der Kultur sowie der Landschaft und Natur wird dabei genauso als notwendige Voraussetzung gesehen wie die enge Vernetzung mit den Gemeinden, der Biospährenregion Berchtesgadener Land, dem Nationalpark Berchtesgaden, den Alpinen Vereinen, alpenpolitischen Organisationen und weiteren auch internationalen Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Kultur im Alpenraum. Als erstes Bergsteigerdorf Deutschlands übernimmt Ramsau die Vorbildfunktion für eine nachhaltige Entwicklung einer Bergregion. Das berg_kulturbüro liefert dafür entscheidende Denkanstöße.

Mehr Lesen

Artikel in der Tageszeitung "Die Presse" (10.01.20)

"Die Zeiten für neue Ski-Infrastruktur sind vorbei"

http://diepresse.com/home/science/5750212/



Projektstart

Am 15. Oktober 2019 trafen sich die Projektpartner FH Salzburg, Salzburg Research, Johannes-Kepler-Universität Linz, Tourismusverband Berchtesgadener Land, Wagrain-Kleinarl Tourismus und der Tourismusverband Wolfgangsee zum Kickoff Meeting an der FH Salzburg. 

Ziel

Ziel des Projektes ist es, gemeinsam Strategien für eine nachhaltige Entwicklung des Alpentourismus zum Erhalt natürlicher und kultureller Lebensräume zu erarbeiten, die sowohl von der Tourismuswirtschaft mitgetragen werden, als auch bei der einheimischen Bevölkerung Akzeptanz finden. 

Gemeinsam mit den Tourismusdestinationen in Oberösterreich (Wolfgangsee), Bayern (Berchtesgadener Land) und Salzburg (Wagrain Kleinarl) wird ein grenzüberschreitendes Modell erarbeitet, das den ressourcenschonenden und energieeffizienten Umgang mit den natürlichen und kulturellen Lebensräumen in touristischen Destinationen zum Ziel hat. 

Das Thema Mobilität und Verkehr hat dabei einen besonderen Stellenwert im Projekt. Es gilt, konkrete Empfehlungen und Maßnahmen zu entwickeln, um Verkehrsprobleme in den Regionen zu entschärfen und Anreizmethoden in Richtung nachhaltige Mobilitätskonzepte zu schaffen. Die Ergebnisse werden im Herbst 2021 bei einem Kongress in Salzburg präsentiert und diskutiert.